Hier kurz die Entstehungsgeschichte:

Die Pfarrkirche Schaibing besaß seit ihrer Weihe vor über 5o Jahren nie eine Weihnachtskrippe im herkömmlichen Sinn, sondern nur eine kleine, einfache Futterkrippe mit einem allerdings wunderschönen Jesuskind darinnen. Diese Herberge für das Christkind war dem damaligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Josef Reischl schon jahrelang mehr als bescheiden. Deswegen lud er für den 7. Januar 2000 bereits erfahrene Krippenbauer, Bastler, Schreiner…... zu einer Versammlung ins Pfarrheim ein, mit dem Ziel, im Heiligen Jahr 2000 für die Schaibinger Pfarrkirche eine Weihnachtskrippe zu bauen. Diese „Krippenbaufreunde“ gründeten den so genannten „Krippenbauverein“ (keinen eingetragenen Verein).

 

Ihm gehörten als Mitglieder an: Josef Reischl aus Schaibing als Vorsitzender, Johann Krinninger aus Ziering, Konrad Resch aus Hundsruck, Johannes Hell aus Hundsruck (jetzt Schaibing), Roland Stecher aus Schaibing, Johann Kirchberger aus Rackling, Andreas Gell aus Schaibing, weiter Lothar Zerer als Ortspfarrer und Renate Kirchberger aus Rackling als Kassiererin Bereitwillig übernahm der akademische Kunstmaler und Restaurator Christian Goller aus Gebrechtsmühle bei Untergriesbach die künstlerische Beratung. Als Maler /innen für Landschaft, Häuser, Stadtmauern und für die Tiere kamen bald hinzu die Schaibinger Künstlerin Christa Kneidinger, Anneliese Reischl aus Schaibing und Reinhard Schiermeier aus Grub. Anton Kronawitter aus Nebling baute die aufwändige elektrische und elektronische Installation ein und Xaver Höll und Manfred Resch besorgten die anfallenden Metallarbeiten. Ludwig Fenzl jun aus Schergendorf stieß für den ausgeschiedenen Andreas Gell nun zu den Krippenbaufreunden hinzu.

 

Die Krippenbaufreunde betreuen die orientalische Weihnachtskrippe und kümmern sich um den weiteren Ausbau. Als nach geraumer Zeit auf dem Kirchturm jahrelang verschollene Teile des Heiligen Grabes wieder gefunden wurden, nahmen sich die Krippenbaufreunde spontan der umfangreichen und aufwändigen Restaurierung dieses Kunstwerkes an und schufen so im Jahr 2005 ein weiteres beachtenswertes Schmuckstück für die Kirche St. Josef in Schaibing. Seitdem nennen sich die Krippenbaufreunde spaßhaft auch „Ritter vom Heiligen Grab“.

Für die komplizierten Erhaltungs- und Umbauarbeiten am Heilige Grab konnte der Vorsitzende des Krippenbaufreunde drei weitere Mitarbeiter gewinnen, nämlich Josef Lang aus Schergendorf als ausgezeichneten Metallfachmann und Hans Hell sowie Josef Anetzberger, beide aus Hundsruck , als exzellente Experten auf dem Gebiet von Restaurierungen.

 

Hinweise zum Schluss

  • In der Karwoche, aber auch in der Osterwoche besuchen viele Gläubige aus der Pfarrei, aber auch von weit her das Heilige Grab in der Pfarrkirche St. Josef in Schaibing
  • Auch das Fernsehen bringt jedes Jahr an den so genannten Kartagen die Darstellungen vom Heiligen Grab in Schaibing.
  • Lisa und Dr. Wilfried Bahnmüller (Fotografie und Journalismus) aus Geretsried bei München wurden auf das Kunstwerk in Schaibing aufmerksam. Sie werden in einem Bildband über Brauchtum im Bayerischen Wald , der im Oktober 2008 erscheinen wird, einen Beitrag über das Heilige Grab von Schaibing bringen.
  • Kontaktperson und weitere Infos: Josef Reischl Schaibing – Florianweg 4

in 94107 Untergriesbach Tel: 08593/435